Häufige Fragen
Das, was uns am Telefon am häufigsten gefragt wird, hier gesammelt. Fehlt etwas, rufen Sie an, das klärt sich meist in zwei Minuten.
Bevor es losgeht
Wie früh sollte ich buchen?
Für einen Wunschtermin am Monatsende planen Sie am besten vier Wochen Vorlauf ein, mitten im Monat genügen meist zwei. Die höchste Nachfrage herrscht zwischen Juni und September, in den Monaten Januar und Februar bekommen Sie fast immer den Tag, den Sie sich wünschen.
Kostet die Besichtigung wirklich nichts?
Nein, weder vor Ort noch per Video. Für uns ist sie die Grundlage jeder ernsthaften Kalkulation, deshalb stellen wir sie nicht in Rechnung.
Geht es auch ohne Besichtigung?
Bei kleinen Aufträgen ja, etwa einem Einzelstück oder einem WG-Zimmer. Dann rechnen wir nach Stunden ab. Bei ganzen Wohnungen raten wir davon ab, weil ein Preis ohne Blick auf Tragweg und Menge immer geschätzt bleibt.
Wie lange gilt Ihr Angebot?
Vier Wochen, gerechnet ab dem Ausstellungsdatum. Reserviert bleibt der Wunschtermin dabei nur so lange, bis eine andere Kundin oder ein anderer Kunde ihn sich sichert. Liegt Ihnen an einem festen Datum, sollten Sie sich frühzeitig melden.
Rund um den Umzugstag
Wann steht das Team vor der Tür?
Üblicherweise zwischen 7 und 9 Uhr, festgelegt wird die genaue Zeit in Ihrem Auftrag. Der frühe Beginn ist kein Zufall: Jede kleine Verzögerung würde sich sonst durch den ganzen Tag ziehen, und im Berufsverkehr dauert die Fahrt zwischen den beiden Adressen spürbar länger.
Muss ich dabei sein?
Zu Beginn der Arbeiten und bei der Übergabe an der neuen Adresse sollten Sie da sein, dazwischen dürfen Sie ruhig unterwegs sein. Entscheidend ist nur, dass jemand vor Ort Entscheidungen treffen kann und dass beide Wohnungen zugänglich bleiben.
Und bei schlechtem Wetter?
Gefahren wird trotzdem. Wir decken Böden ab und packen empfindliche Stücke zusätzlich ein. Nur bei Sturmwarnung stellen wir Arbeiten mit dem Außenaufzug ein, das wäre für alle zu gefährlich.
Nehmen Sie Pflanzen und Tiere mit?
Pflanzen nehmen wir mit, sofern sie stabil genug stehen, um den Transport unbeschadet zu überstehen. Tiere fahren Sie besser selbst oder bringen sie für den Tag anderweitig unter, denn in einem Umzugswagen geht es ihnen schlicht zu turbulent zu.
Geld und Haftung
Wann und wie zahle ich?
Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wahlweise per Überweisung oder bar direkt vor Ort. Aufträge von Firmen stellen wir auf Rechnung mit einem vereinbarten Zahlungsziel. Bei Umzügen von Privatpersonen fordern wir keine Anzahlung.
Was passiert, wenn etwas kaputtgeht?
Melden Sie den Schaden direkt am Umzugstag, dann halten wir ihn gemeinsam fest. Es gilt der gesetzliche Versicherungsumfang, der sich am Volumen bemisst. Für wertvolle Einzelstücke lässt sich die Deckung vorher erweitern.
Kann ich die Kosten absetzen?
Bei einem beruflich veranlassten Umzug sind es Werbungskosten. Privat können Sie den Lohnanteil als haushaltsnahe Dienstleistung ansetzen, dafür brauchen Sie eine Rechnung mit ausgewiesenem Arbeitslohn und eine unbare Zahlung.
Übernimmt das Amt meinen Umzug?
Ist der Umzug notwendig und wurde die Übernahme vorab zugesagt, dann ja. In der Regel verlangt das Amt dafür mehrere Kostenvoranschläge. Einen davon stellen wir Ihnen gern passend aus, weitere Einzelheiten finden Sie auf der Seite zum Umzug mit Bürgergeld.
Wenn etwas dazwischenkommt
Ich muss den Termin verschieben. Was kostet das?
Bis sieben Tage vorher können Sie umbuchen, ohne dass etwas berechnet wird, auch mehrfach. Danach fällt eine Ausfallpauschale für das reservierte Personal an, weil der Tag so kurzfristig nicht neu zu vergeben ist. Ein Verschieben um ein oder zwei Tage bekommen wir meist eher unter als eine komplette Absage.
Die Schlüsselübergabe der neuen Wohnung platzt kurzfristig.
Dann laden wir bei Ihnen aus der alten Wohnung und fahren ins Lager. Ein bis zwei Tage lassen sich gelegentlich überbrücken, ab dem dritten Tag ist die Einlagerung günstiger als ein blockiertes Fahrzeug: 12,50 Euro je Kubikmeter und Monat, die Zustellung später ab 145 Euro.
Was ist, wenn jemand aus dem Team krank wird?
Wir besetzen aus den anderen Teams nach, der Termin bleibt. Nur wenn mehrere Kräfte gleichzeitig ausfallen oder eine Sturmwarnung Arbeiten in der Höhe verbietet, melden wir uns am Vortag und verlegen. Das kommt selten vor, und Sie erfahren es nicht erst morgens um sieben.
Wir haben den Lastenaufzug nur für drei Stunden.
Sagen Sie uns das Zeitfenster vorher, dann drehen wir die Reihenfolge um: In der Aufzugszeit gehen die großen Möbel hoch, die Kartons folgen danach über das Treppenhaus. Ohne diese Information stehen die schweren Stücke am Ende vor einer gesperrten Kabine.
Was sonst noch gefragt wird
Muss ich das Team verpflegen?
Nein. Wasser und Zugang zur Toilette reichen völlig, Pausen sind in unserer Zeitplanung enthalten und werden nicht gesondert berechnet. Trinkgeld ist freiwillig und wird niemals erwartet oder angesprochen.
Darf ich selbst mit anpacken?
Sie dürfen, eingeplant ist es nicht. Sinnvoll ist Ihre Hilfe beim Verteilen der Kartons in der neuen Wohnung, weil Sie am besten wissen, was wohin gehört. Am Treppenhaus und an schweren Möbeln lassen Sie besser die Leute arbeiten, die dafür versichert sind.
Ab welcher Etage wird es wirklich teurer?
Bis zur dritten Etage ohne Aufzug ändert sich an unserer Planung wenig. Ab der vierten setzen wir eine zusätzliche Kraft an oder stellen einen Außenaufzug für 245 Euro je Halbtag. Ab der fünften ist der Außenaufzug fast immer die günstigere von beiden Varianten.
Ihre Frage war nicht dabei?
Ein Anruf oder zwei Zeilen genügen. Was Sie zurückbekommen, ist eine Antwort auf Ihren Fall, kein Textbaustein.