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Fachgerecht abgegeben

Sondermüll und Schadstoffe

Bei fast jeder Kellerräumung tauchen Dinge auf, die nicht in den Restmüll dürfen. Wir sammeln sie getrennt ein und geben sie an den zuständigen Stellen ab, statt sie unter den Sperrmüll zu mischen.

  • Farben, Lacke, Lösungsmittel und Verdünner
  • Batterien, Akkus und Leuchtstoffröhren
  • Altöl und Chemikalienreste in Haushaltsmengen
  • Getrennte Sammlung schon beim Verladen

Wir sehen uns Wohnung, Etage und Weg zum Fahrzeug an und rechnen daraus. Besichtigung und Angebot bleiben kostenfrei.

Farbeimer und Lackdosen stehen zur fachgerechten Entsorgung bereit

Was als Sondermüll gilt

Alles, was Umwelt oder Gesundheit gefährden kann: Farben und Lacke, die nicht eingetrocknet sind, Lösungsmittel, Klebstoffe, Pflanzenschutzmittel, Batterien, Akkus, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Altöl und Chemikalienreste. Solche Stoffe gehören weder in den Hausmüll noch in den Sperrmüllcontainer, und viele Entsorger lehnen ganze Ladungen ab, wenn sie darin auftauchen.

Was wir nicht nehmen

Größere Mengen Gefahrstoffe, Asbest und alles, was eine Sondergenehmigung braucht, dürfen wir nicht transportieren. In solchen Fällen sagen wir es Ihnen offen und nennen einen Fachbetrieb. Ein Versuch, der schiefgeht, wäre für beide Seiten teurer als eine ehrliche Absage.

Eingetrocknete Farbreste in geschlossenen Eimern sind übrigens meist unkritisch und können mit dem normalen Sperrmüll laufen. Wir schauen uns das bei der Besichtigung an und sortieren entsprechend.

Passt dazu

Drei Fälle aus der Praxis

Die Arbeitszeit rechnen wir wie sonst, die Abgabegebühr kommt getrennt dazu, weil die Annahmestellen nach Gebinde und Gewicht abrechnen.

Farbreste aus dem Keller

ab 130 €

Wohnung
zwölf Eimer und Dosen, teils offen
Team
2 Helfer und Transporter
Dauer
2 Stunden
  • 94 € Arbeitszeit
  • Umpacken in dichte Behälter
  • Anlieferung an der Schadstoffannahme

Werkstatt im Hinterhof

ab 265 €

Wohnung
40 Liter Altöl, Lösungsmittel, zwei Kisten Batterien
Team
2 Helfer und Transporter
Dauer
3 Stunden
  • 141 € Arbeitszeit
  • eigenes Gebinde je Stoffgruppe
  • Beleg der Annahmestelle

Leuchtmittel aus einem Büro

ab 190 €

Wohnung
rund 60 Leuchtstoffröhren
Team
2 Helfer und LKW
Dauer
2 Stunden
  • 114 € Arbeitszeit zu 57 € je Stunde
  • bruchsichere Röhrenkartons
  • Aufstellung für die Verwaltung

Stellen Sie alles an einer Stelle zusammen, am besten neben der Wohnungstür. Das Suchen im Keller kostet regelmäßig mehr als die Entsorgung selbst.

Womit Schadstoffe transportiert werden

Dichte Kunststoffbehälter mit Schraubdeckel
Offene Eimer werden vor der Fahrt umgefüllt, damit unterwegs nichts überschwappt.
Auffangwanne auf der Ladefläche
Läuft trotzdem etwas aus, bleibt es in der Wanne und nicht im Fahrzeugboden.
Bindemittelgranulat
Bindet ausgelaufene Farbe oder Öl sofort, im Kellergang genauso wie im Wagen.
Kartons für Leuchtstoffröhren
Röhren brechen bei jeder Erschütterung, im Karton bleiben Splitter und Quecksilber, wo sie hingehören.
Nitrilhandschuhe und Schutzbrille
Beim Umfüllen von Lösungsmitteln reicht ein normaler Arbeitshandschuh nicht aus.
Stoffliste beim Verladen
Wir notieren, was in welchem Behälter liegt, sonst dauert die Abgabe an der Annahme doppelt so lang.
Getrennte Kisten je Stoffgruppe
Säure neben Lauge oder Spraydosen neben Altöl sind Kombinationen, die im Fahrzeug nichts verloren haben.

Kurze Fragen, kurze Antworten

„Ab wann ist es keine Kleinmenge mehr?"

Die Annahmestellen ziehen die Grenze meist bei etwa 20 Kilogramm oder Litern je Anlieferung. Darüber wird daraus ein gewerblicher Vorgang mit eigenen Papieren.

„Muss ich die Behälter beschriften?"

Wenn Sie wissen, was drin ist, schreiben Sie es drauf. Unbeschriftete Mischungen werden an der Annahme oft zurückgewiesen, und dann steht der Eimer wieder bei Ihnen.

„Wohin mit halb vollen Spraydosen?"

Die zählen zu den Schadstoffen, weil Treibgas und Rest unter Druck stehen. Wir sammeln sie in einer eigenen Kiste, getrennt vom Flüssigen.

„Können Sie das beim Umzugstermin mitnehmen?"

Bei wenigen Behältern ja. Sie fahren dann getrennt vom Hausrat vorn im Fahrzeug, in einer Wanne, damit nichts in die Möbel läuft.

„Bekomme ich einen Beleg?"

Die Quittung der Annahmestelle reichen wir weiter, auf Wunsch mit einem Foto der Anlieferung. Firmen und Verwaltungen brauchen das regelmäßig für ihre Akte.

„Kann ich die Sachen bei Ihnen abgeben?"

Nein, wir betreiben keine Annahmestelle. Entweder wir holen bei Ihnen ab, oder Sie fahren die Kleinmenge selbst zum Recyclinghof Ihres Bezirks.

Was nicht auf unser Fahrzeug darf

  • Gasflaschen und Druckbehälter. Propan, Campinggas und CO2-Flaschen gehen zurück an den Händler oder ins Pfandsystem.
  • Munition, Feuerwerk und alte Signalmittel. Da rufen Sie die Polizei, nicht uns.
  • Mineralwolle und Dämmplatten aus Rückbauten. Sie müssen staubdicht verpackt und gesondert angeliefert werden, dafür fehlt uns die Ausstattung.
  • Behälter, deren Inhalt niemand kennt. Ohne Angabe zum Stoff nimmt die Annahmestelle nichts an, und wir fahren nicht auf Verdacht durch die Stadt.
  • Medikamente und Spritzen in größerer Menge. Kleinmengen nimmt die Apotheke, alles darüber läuft über einen medizinischen Entsorger.

Sagen Sie bei der Anfrage, was Sie gefunden haben. Wir sortieren schon am Telefon vor, was mitkann und wofür Sie eine andere Adresse brauchen.

Fragen zu: Sondermüll und Schadstoffe

Kostet Sondermüll extra?

Ja, weil die Annahmestellen dafür gesonderte Gebühren nehmen. Wir weisen den Posten getrennt aus, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen. Kleinmengen aus Privathaushalten können Sie alternativ selbst kostenfrei abgeben.

Können Sie es mit der Entrümpelung zusammen machen?

Ja, das ist der Normalfall. Wir trennen beim Verladen und fahren die Fraktionen anschließend an die jeweils passende Stelle.

Was ist mit alten Elektrogeräten?

Die gehören nicht zum Sondermüll, müssen aber getrennt abgegeben werden. Kühlgeräte werden wegen des Kältemittels gesondert behandelt. Details stehen auf der Seite Entsorgung.

Was soll wohin?

Nennen Sie Start, Ziel, Wohnungsgröße und Wunschtermin. Daraus ergibt sich die Fahrstrecke und daraus die erste Einschätzung. Fest wird der Betrag mit der Besichtigung und ändert sich danach nicht mehr.